Datenformate
OGD müssen in einem offenen, maschinenlesbaren Format angeboten werden. Am effektivsten ist dafür eine gut dokumentierte, einfach anzuwendende offene Schnittstelle (API). Alternativ eignen sich offene (nicht-proprietäre) Dateiformate. Dafür haben sich einige Dateiformate als Standard durchgesetzt. Auch andere offene Dateiformate sind denkbar.
Tabulare Daten
| Format | Endung | Verwendung |
|---|---|---|
| CSV | .csv | CSV ist das Standardformat für tabellarische Daten und wird für die meisten OGD-Datensätze genutzt. Es ist einfach, offen und gut für die Weiterverwendung geeignet. Auf folgendes muss geachtet werden:
|
| Parquet | .parquet | Für sehr grosse Datenmengen |
Excel-Dateien sind im Verwaltungsalltag verbreitet, für OGD jedoch ungeeignet. Das Format ist proprietär, enthält oft Formatierungen, Formeln oder mehrere Tabellenblätter und erschwert damit die maschinelle Verarbeitung.
Strukturierte und verschachtelte Daten
| Format | Endung | Verwendung |
|---|---|---|
| JSON | .json | Verschachtelte oder hierarchische Strukturen |
| XML | .xml | Strukturierte Daten |
APIs
Eine API (Application Programming Interface) ermöglicht den direkten, automatisierten Zugriff auf Daten ohne manuellen Download. APIs sind nicht nur für laufend aktualisierte Daten ideal, sondern grundsätzlich für alle Datensätze empfehlenswert. Sie lösen statische Dateidownloads schrittweise ab und machen Verwaltungsdaten zu jederzeit aktuellen Distributionen. Spannender Blog-Artikel dazu: APIs für eine wandlungsfähige Verwaltung.
Stammen die Daten aus einer spezifischen Fachapplikation, bietet die Software häufig bereits eine API an. Es lohnt sich, dies gemeinsam mit dem Softwarehersteller zu prüfen.
Mit dem CSV-Check kannst du deine Distribution auf die Einhaltung des OGD-Datenstandards prüfen.